Der Mythos der finanziellen Freiheit

Tagein, tagaus ackern – der Alltag der meisten Personen in Deutschland.

Immer mehr Leute wollen ihr Leben selbst bestimmen & streben die finanzielle Freiheit an.

Doch nur wenige erreichen sie, obwohl es mit einem Plan, strukturiertem Vorgehen und dem nötigen Durchhaltevermögen möglich ist, sie zu erreichen.

Wann ist man finanziell frei & wie ist es möglich?

Was ist finanzielle Freiheit?

Der Begriff ist dehnbar und jeder definiert ihn womöglich etwas anders. Für die meisten bedeutet es jedoch, dass die Kosten zum Leben durch Einkommen gedeckt sind, für die man nicht/nur sehr wenig arbeiten muss. Beispiele wären hierbei Mieteinnahmen, Dividenden, Zinsen, etc.

Meine Ansicht zur finanziellen Freiheit

Wenn du meinen Beitrag gelesen hast, indem ich meine langfristigen Ziele beschreibe, dürftest du bereits wissen, wie ich über die finanzielle Freiheit denke. Mich selbst sehe ich als finanziell frei an, wenn ich 5.000€ nach Steuern im Monat einnehme. Hierbei zähle ich Gehalt aus nichtselbstständiger Arbeit nicht dazu.

Wieso ist sie erstrebenswert?

Viele Personen möchten mehr Freizeit, mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen oder einfach mehr von der Welt sehen und viel verreisen. Sicher gibt es die verschiedensten Motivationen dahinter und das ist auch gut so. Denn jeder Mensch muss selbst wissen, weshalb er oder sie finanziell unabhängig sein möchte. Nur durch diese intrinsische Motivation ist es möglich, an diesem großen Ziel zu arbeiten und es letztlich auch zu erreichen.

Mit welchem Vermögen bin ich finanziell frei?

Hier kann man keine genau Zahl nennen, sondern lediglich den Weg aufzeigen, wie sich das Vermögen berechnet.

Abhängig ist es unter anderem davon, welche Einkünfte ich pro Jahr haben möchte und welche Rendite das angelegte Geld jährlich erwirtschaftet.

Das Nettoeinkommen pro Monat ist gesetzt, wie in meinem Fall 5.000€. Hier muss zunächst das Bruttoeinkommen berechnet werden und anschließend durch die Rendite, im Falle von Aktien die Dividendenrendite.

Jahresnettoeinkommen x Steuern = Jahresbruttoeinkommen

Jahresbruttoeinkommen / Rendite = (benötigtes) Vermögen

60.000€ x 1,28 / 0,05 = 1.536.000€

Nach dieser Berechnung benötige ich knapp 1,54 Millionen Euro an Investment in Aktien, um monatlich 5.000€ Nettoeinkommen durch Dividenden zu generieren.

Daher ist es für mich besonders wichtig, dass meine Unternehmen ihre Dividenden zuverlässig Jahr für Jahr erhöhen, damit meine YOC (Yield on Cost) immer weiter steigt. Hierdurch sinkt auch das benötigte Vermögen ganz erheblich, wie in der nächsten Beispielrechnung zu sehen ist, in welcher ich die Rendite sinnbildlich um 2% erhöhe.

60.000€ x 1,28 / 0,07 = ~1.100.000€

Angenommen, ich schaffe es, durch Online Einkünfte und Mieteinnahmen 2.500€ netto pro Monat zu erwirtschaften, sieht die Rechnung schon wieder ganz anders aus.

30.000€ x 1,28 / 0,07 = ~548.500€

Anhand dieser Rechnung ist gut nachvollziehbar, wie sich das benötigte Vermögen berechnet und dass mir die Zeit in die Karten spielt. Sicherlich sind die Renditen, die ich angenommen habe sportlich, doch ich bin guter Dinge, dass meine Unternehmen ihre Dividenden in den kommenden Jahren weiter zuverlässig steigern.

Etappen zur finanziellen Freiheit

Man kann die unterschiedlichsten Methoden anwenden, um die finanzielle Freiheit zu erlangen. Manch einer möchte vielleicht sämtlichen Konsum gegen Null fahren, um sein Ziel möglichst schnell zu erreichen. Ein anderer hat möglicherweise eher das Verlangen, es etwas langsamer angehen zu lassen und sich weiterhin trotz ordentlicher Sparsummen den ein oder anderen Konsum/Luxus, wie bspw. einen schönen Urlaub, zu gönnen.

Jeder muss hier seinen eigenen Weg finden und wahrscheinlich ist ein Mittelweg die beste Methode, so ist zumindest meine Meinung.

Ebenfalls wäre es möglich, sich ein Etappenziel zu setzen, das darin bestehen könnte, auf Teilzeit zu gehen. Natürlich fällt hierbei ein großer Teil der Sparsumme weg, doch wenn dies bereits ein Ziel der persönlich empfundenen finanziellen Freiheit ist, ist dies nicht verwerflich. Noch interessanter finde ich hierbei den Gedanken, die Zeit, die man sich freischaufelt zu verwenden, um bspw. (s)ein Online-Business (weiter) aufzubauen und hier mit einer zusätzlichen Einkommensquelle den Verlust durch die Teilzeit auszugleichen.

Eigene Gedanken

Meiner Meinung nach, ist es mit Fleiß und Durchhaltevermögen machbar, so vermögend zu werden, dass man aus seinem (größtenteils) passiven Cashflow gut leben kann. Hierfür gilt es allerdings, weitere Einkommensströme zu etablieren, um die große Investitionssumme, die nötig ist, zu stemmen.

Ein weiterer Grund für mehrere Einkommensquellen ist die Diversifikation, denn falls mal eine Quelle nicht so viel Cash abwirft, laufen die anderen Einnahmen weiter, was diesen Verlust auffangen kann. Aus diesem Grund ist mein Zieleinkommen von 5.000€ Cashflow im Monat nach Steuer auch so groß gewählt.


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