Ist das Ende des Öl-Zeitalters gekommen?

Erdöl wurde über viele Jahre als das schwarze Gold bezeichnet.

Heutzutage sieht das etwas anders aus.

Klimaschutz hier, Umweltdebatte da – die Ölkonzerne scheinen als Sündenböcke herhalten zu müssen.

Viele Öl-Unternehmen haben bereits die Zeichen der Zeit erkannt und investieren nun viel Geld in Klimaschutz und erneuerbare Energien.

Ist das Ende des Öl-Zeitalters angebrochen?

Im Visier der Gesellschaft

Vor allem die großen Öl- sowie Erdgas-Giganten sind ins Visier der Gesellschaft geraten.

Die Kurse sprechen Bände. Immer weniger Anleger sind bereit, in Öl zu investieren.

Investitionen in Öl-Firmen oder generell in Unternehmen, deren Geschäftsmodell maßgeblich von fossilen Brennstoffen geprägt ist, werden zur Sünde.

Öl-Aktien sind nun moralisch dort angesiedelt, wo wir auch Tabak- und Alkohol-Aktien finden.

So hat die Europäische Investitionsbank angekündigt, ab dem kommenden Jahr keine fossilen Energieprojekte mehr zu unterstützen.

Auch Goldman Sachs will kein Geld mehr für Ölbohrungen in der Arktis bereitstellen.

Wir sehen, die Öl-Industrie wird zu einer unbeliebten Branche.

Wie viel Öl wird täglich verbraucht?

Vor der Corona-Pandemie wurde täglich rund 100 Millionen Barrel Öl verbraucht. Momentan sind es in etwa 90 Millionen Barrel pro Tag.

BP rechnet damit, dass dieser Wert auch nicht wieder erreicht wird.

Anders sieht es das US-Öl-Unternehmen ConocoPhillips, die davon ausgehen, dass die magische 100 Millionen Barrel Marke wieder geknackt wird und die Verbrauchsmenge darüber hinaus noch weiter steigen wird.

Auch eine Tochterfirma von Gazprom, Gazprom Neft, rechnet damit, dass im kommenden Jahr die Vor-Corona Zahlen wieder erreicht werden können.

Es gibt also verschiedene Ansichten dazu, ob das Ende des Öl-Zeitalters nun eingeleitet ist, oder nicht.

Insgesamt ist jedoch klar, dass die Branche zurzeit hart gebeutelt ist und ihr eine steigende Nachfrage guttun würde.


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